Das Jahr 2005 war ein normales Jahr, in dem gute, aber auch schlechte Sachen passiert sind. Wie jedes Jahr begannen wir mit den Arbeiten in den verschiedenen Bereichen der Gemeinschaft, vor allem mit Reparaturen und Malerarbeiten. Dazu nutzten wir die langen Sommerferien, die im Dezember anfangen und erst Ende Januar aufhören.
Um die erzieherische Arbeit richtig orientieren zu können, ist es sehr wichtig zu wissen, wer in der Gemeinschaft lebt und jeden einzelnen zu kennen. Wir wollen ja für jeden einzelnen arbeiten und unser Bestes geben, wir wollen auch dankbar sein für alles, was wir erhalten, für unser tägliches Leben und für unsere Ausbildung.
Wir haben auch viele neue Menschen kennen gelernt, aber wir mussten uns auch von Tania verabschieden, die bei der Hausaufgabenhilfe der Kleinen mitgeholfen hat.
Anschließend wurde aufgrund des Weggangs von Tania eine Pädagogin eingestellt, und Gladys Loayza stellte sich vor. Sie ist derzeit für die schulische Unterstützung der Kinder verantwortlich (Betreuung und Begleitung der schulischen Leistungen der jüngeren, mittleren und älteren Kinder). Bis jetzt hat sich ihre Arbeit aufgrund der erzielten Ergebnisse als sehr gut erwiesen. Bis heute besteht kein Zweifel daran, dass sie eine der besten Verantwortlichen in diesem Bereich gewesen ist, da sie ein gutes Verhältnis zu allen Kindern aufgebaut hat und sich durch ihre Arbeit und ihren Einsatz Respekt verschafft hat.
Außerdem kamen zwei Brüder aus der Provinz La Paz, genauer gesagt aus dem Ort Caranavi. Sie haben sich bis zum Moment gut eingelebt und teilen alles mit uns.